Steigende Zinsen – flexible Rentenfonds als Lösung?

Detlef Glow, Leiter der EMEA Research Abteilung bei Thomson Reuters analysiert die Folgen steigender Zinsen für Investitionen in Rentenfonds.

Die anhaltende Niedrigzinsphase hat zur Folge, das viele Anleger im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere auf die Suche nach Alternativen zu Staatsanleihen aus den Industrienationen begeben haben, um aus ihrer Sicht ansprechenden Rendite erwirtschaften zu können. Doch spätestens seit die amerikanische Notenbank im Mai 2013 mit der schrittweisen Rückführung ihrer expansiven Notenbankpolitik begonnen hat, sind viele Anleger darüber besorgt, wie sich ein Ansteigen der Zinsen auf ihr Portfolio auswirken wird. Denn selbst hochverzinsliche Anlageprodukte können bei einem Zinsanstieg keinen vollständigen Schutz garantieren. Dementsprechend sind die Investoren auf der Suche nach Produkten, die Ihnen neben der angestrebten Rendite gleichzeitig auch Schutz bei einem Zinsanstieg bieten.

Um den Anforderungen der Anleger gerecht zu werden, hat die Fondsindustrie reagiert und bietet den Investoren neben herkömmlichen Rentenfonds auch Produkte an, die flexibel in die veschiedensten Segmente investieren und sich zum Teil sogar gegen steigende Zinsen absichern können.

Die Vielfalt der angebotenen Produkte und der unterschiedlichen Managementansätze spiegelt sich insbesondere in den unterschiedlichen Ergebnissen der einzelnen Fonds wider. Denn neben der eignen Marktmeinung des Managers auch die im durch die vertraglichen Vorgaben gegebenen Möglichkeiten und eingesetzten Instrumente einen erheblichen Einfluss auf die Wertentwicklung des Fonds. Entsprechend sollte der Fondsmanager über eine entsprechende Erfahrung im Management von Rentenportfolios haben, welche sich in einer guten Wertentwicklung in der Vergangenheit widerspiegeln sollten. Zwar ist die die Wertentwicklung aus der Vergangenheit keine Garantie für die zukünftigen Ergebnisse eines Fonds, dennoch kann sie als Indikator für die Leistungsfähigkeit des Managers beziehungsweise des Managementteams eines Fonds in verschiedenen Marktphasen herangezogen werden.

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Mona Dohle
Mona Dohle speaks German and Dutch, she is DACH & Benelux Correspondent for InvestmentEurope. Prior to that, she worked as a journalist in Egypt and Palestine. She started her career as a journalist working for a local German newspaper. Mona graduated with an MSc in Development Studies from SOAS and has completed the CISI Certificate in International Wealth and Investment Management.

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