Erleichterungen für Fondsanleger bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten

Die Mitgliedschaft der deutschen Ombudstelle für Investmentfonds in einem Netzwerks von europaeischen Ombudstellen soll dem Prozess vom Beschwerden gegen auslaendische Investmentfonds liechter machen, sagte der Bundesverband Investment und Asset Management Deutschlands.

Die Ombudstellen in Europa gehoeren zu dem FIN-NET – einem Netz nationaler Stellen für die außergerichtliche Beilegung von Finanzstreitigkeiten in Europa.

Vor einigen Tagen hat die deutsche Ombusdstelle – fuer die der Bundesverband Investment und Asset Management Traeger ist – von der EU-Kommission Zustimmung bekommt, Mitglied des Netzwerks zu sein. 

Dadurch erhalten Verbraucher in grenzüberschreitenden Fällen leichten Zugang zur außergerichtlichen Streitschlichtung, sagte der BVI.

“Verbraucher haben es künftig bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten mit Fondsgesellschaften einfacher,” so BVI.

“Verbraucher aus dem europäischen Ausland können bei Streitigkeiten zu deutschen Investmentfonds die Ombudsstelle zukünftig leichter nutzen”, sagte Timm Sachse (siehe Bild), Leiter des Büros der Ombudsstelle für Investmentfonds.

Zugleich könnten die deutschen Verbrauchern besser bei Konflikten mit ausländischen Fondsgesellschaften helfen, sagte Sachse auch.

Fondsanleger können sich im Streitfall einfach an die jeweilige Ombudsstelle in ihrem Heimatland wenden.

Die Beschwerde wird dann an die zuständige Ombudsstelle im europäischen Wirtschaftsraum weitergeleitet.

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