Peter Klingseisen, Gruppenleiter im Produktmanagement von Union Investment, im Gespräch mit Investment Europe

Investment Europe hat mit Peter Klingseisen (siehe Bild), Garantiefondsexperte bei Union Investment, gesprochen. Das Interview finden Sie hier.

IE: Sie haben im vergangenen Jahr bei den Garantiefonds von Union Investment gute Zuflüsse verzeichnet. Waren diese so stark wie erwartet?

PK: Die Absätze im vergangenen Jahr lagen in der Größenordnung, die wir erwartet hatten.
Wir haben seit Jahren in diesem Bereich recht regelmäßige Zuflüsse, die von 2001 bis 2006 kontinuierlich angestiegen sind.
Seit 2007 haben wir hier alljährlich Zuflüsse zwischen 1,5 und 2,5 Milliarden Euro verzeichnet.
Union Investment legt seit 2001 Garantiefonds auf, sogenannte statische Konzepte mit fester Laufzeit. Bei diesen können die Fondsanteile innerhalb einer festen Frist gezeichnet werden.

IE: Besteht die Gefahr, dass es bei diesen Fonds zu viel Wachstum gibt?

PK: Im Bereich der wertgesicherten Fonds insgesamt- egal ob dynamisch oder statisch – sind wir als Union Investment schon lang aktiv. Insofern kommt das Wachstum nicht überraschend und bereitet uns keine Schwierigkeiten.
Dadurch, dass jedes Jahr von uns aufgelegte Garantiefonds fällig werden, wird die Wachstumsentwicklung natürlich ein wenig beeinflusst.
Das Gesamtvolumen wächst zwar nach wie vor, aber es ist nicht mehr das Tempo, das wir noch am Anfang hingelegt haben.

IE: Wenn ein Garantiefonds ausläuft, steigen dann viele Kunden von Union Investment in das nächste Garantieprodukt ein?
PK: Erfahrungsgemäß gehen zwischen 40 und 50 Prozent der angelegten Gelder in neue Garantiefonds. Die typische Laufzeit dieser Fonds liegt zwischen 5 und 7 Jahren.

 

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