Union Investments hatte milde Vermögen Abflüssen in 2011

Das verwaltete Vermögen von Union Investment zum 31. Dezember 2011 betraegt 170,3 Miliarden Euro, etwa 4 Prozent weniger als der historische Höchststand des Vorjahrs von 177,4 Mrd. Euro.

Das Ergebnis vor Steuern betrug 266 Millionen Euro.

“Wir sind mit dem Geschäftsjahr zufrieden, denn wir haben trotz eines schwierigen Marktumfelds erneut Stabilität bewiesen”, sagte Hans Joachim Reinke (siehe Bild), Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

“Mit Blick auf das überaus schwierige Umfeld sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2011 zufrieden und haben erneut Stabilität und Verlässlichkeit bewiesen.”

Dieses Jahr wird Union Investment sich im Privatkundengeschäft stärker an den Bedürfnissen der Anleger orientieren und sich auf die Themen Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Vermögensmanagement und Sicherheit konzentrieren, sagte Reinke.

Im institutionellen Geschäft habe Union das Angebot “bereits vor Jahren auf die Anforderungen an ein professionelles Risikomanagement ausgerichtet und die individuelle Kundenbetreuung intensiviert”.

In 2011 hatte Union Nettomittelabflüssen von 1,5 Mrd. Euro, im Vergleich zu 8,7 Mrd. Euro Zufluessen im Jahr 2010.

Das Vermögen in Spezialfonds legte um 0,3 Mrd. Euro zu, waehrend 2,1 Mrd Euro aus Publikumsfonds abgeflossen sind.

Der Absatz bei Mischfonds war 1,2 Mrd. Euro, und offene Immobilienfonds hatten Nettomittelzuflüssen von 537 Mio. Euro. Geldmarktfonds hatte Zufluessen von 414 Mio. Euro.

Kunden zogen waehrend des letzten Jahres 797 Mio. Euro aus Aktienfonds ab, hauptsaechlich im März, August, September und Oktober.

In diesem Zusammenhang erwaehnte Reinke Katastrophen in Japan, starke Kursrückgänge an den Börsen ab August und natürlich die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum.

In dem schwiereigen Marktumfeld hatten neue Garantiefondstranchen 1,7 Mrd. Euro Zuflüssen erhalten. Rückflüsse aus fälligen Garantiefonds und Gewinnmitnahmen führten unter dem Strich bei wertgesicherten Produkten jedoch zu einem Minus von 442 Mio. Euro.

Unions neu aufgelegte Vermögensmanagementkonzepte PrivatFonds trugen 982 Mio. Euro zum Gesamtabsatz bei.

Mit einem Nettoabsatz von 2,1 Mrd. Euro hat der institutionelle Bereich sich als sehr wichtig für das Neugeschäft bei Union Investment erwiesen.

Reinke gab die verschärften regulatorischen Anforderungen an institutionelle Investoren und deren niedrigere Risikobudgets als Gruende für das gegenüber dem Vorjahr deutlich schwächere Nettomittelaufkommen.

Der Trend bei den Publikumsfonds zu Mischfonds und Offenen Immobilienfonds hat sich schon in Januar weiter fortgesetzt, so Reinke, und auch Aktienfonds haben wieder Nettomittelzuflüsse erzielt.

Im institutionellen Immobiliengeschäft wurden für drei neue Spezialfonds bereits über 700 Mio. Euro zugesagt.

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